Die „Luft ist raus“. Männer unterliegen Bruchköbel II

Kurzbericht HSV Nidderau – SG Bruchköbel II 19 : 33 (8:13)

Gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn „Vorletzter gegen Letzten“ sahen die Zuschauer ein Spiel, dass auf beiden Seiten kein Bezirksoberliga Niveau erreichte. Der HSV, der als Absteiger bereits feststeht, wollte eigentlich der SGB etwas mehr Paroli bieten als das Ergebnis schließlich und endlich ausdrückte, doch an diesem Samstagabend hatte man tatsächlich das allerletzte Aufgebot auf dem Parkett. Damit gemeint war, das spielerische Potential. 5 Spieler der ersten Mannschaft wurden ergänzt durch 8 Spieler der zweiten Mannschaft. Dafür vielen Dank der 2.Mannschaft. Die „jungen Wilden“ der Bruchköbeler waren zum Teil so übermotiviert, dass sie noch zahlreiche freie Chancen liegen ließen. Der HSV spielte sich immer wieder fest in der beweglichen Abwehr der Gäste und fand nur selten freie Chancen zum Torwurf. Technische Fehler im Abspiel taten dann noch ein übriges, schnelle Tore der Gäste zulassen zu müssen. Bereits zur Halbzeit führten die Gäste mit 5 Toren. Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Niemand glaubte mehr so recht an die Heimmannschaft, das Spiel noch drehen zu können, was bei einem 5 Tore Rückstand im Handball durchaus einmal möglich ist aber Bruchköbel konnte bei 14 Spielern munter durchwechseln und versuchte jetzt auch verschiedene Spielvarianten durchzuspielen. Der HSV, kräftemäßig am Ende, war jetzt überfordert. Bester Torschütze auf dem Parkett war Tobias Lipp mit einer überzeugenden Torausbeute von 12 Treffern. Fazit: Durch die ganze Saison zog sich der Verlust einiger wichtiger Stammspieler und das Verletzungspech. In dieser Spielklasse ist das nicht zu verkraften und so muss jetzt schon die Planung für die nächste Saison in Angriff genommen werden.

Redaktion: Manfred Lipp

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